Stepptanz

Der Steptanz wurde im 19. Jahrhundert in den USA entwickelt und ist heute überall auf der Welt bekannt. Mit je zwei Metallplatten, vorne und hinten an den Schuhen angebracht, werden beim Tanzen rhythmische Klänge erzeugt, die zum optischen Eindruck und zur Musik passen. Der Tänzer wird somit zum Percussions-Musiker.

Auffällig beim Steptanz ist die Leichtigkeit, mit der "gehüpft" wird - scheinbar schwerelos gleiten die Frauen und Männer dahin, wobei Armbewegungen sehr sparsam eingesetzt werden. Faszinierend an dieser Tanzform ist auch die immer wieder wechselnde Aufteilung der Tänzer zu neuen Formationen.

Auf den Spuren von Fred Astaire und Gene Kelly, oder auch mal wie bei Riverdance, Flamenco oder den Tap Dogs, wird das Rhythmusgefühl gefördert und das Tanzen sogar für Ballettmuffel ein Spaß.

Übrigens: nach der Rechtschreibreform heißt es Stepptanz, doch German TAP bleibt bei der alten, vom Englischen abgeleiteten Form.